Legen NATO Experimente Flugsicherungen lahm?


saber strike usa eu krieg russland

In Europa verschwanden in den vergangen beiden Wochen aus bisher merkwürdigen Gründen dutzende zivile Flugzeuge kurzzeitig von den Radarschirmen der Flugsicherungen. Dies betraf mindestens 13 Flugzeuge, welche plötzlich von den Radarschirmen der Fluglotsen in Österreich, Deutschland, Tschechien und der Slowakei gelöscht wurden. Dies geschah am 5. Juni und 10. Juni 2014. Die Flugsicherung gibt bisher zu dem Vorfall keine weiteren Informationen. Der erste Ausfall ereignete sich am vergangenen Donnerstag. Die Störung betraf Flugzeuge, die sich auf Reiseflughöhe befanden und somit sehr hoch waren. Etwa 25 Minuten lang hatten die Fluglotsen in Bratislava, Karlsruhe, Prag und Wien keine Angaben mehr zur Position, Flugrichtung, Höhe und Geschwindigkeit. Dies reduziert die Flugsicherheit erheblich, auch wenn die Flugsicherungen diese Vorfälle herunterspielen. Eine technische Panne seitens der Flugsicherungen wird bisher ausgeschlossen. Da die betroffenen Leitstellen in Deutschland, Tschechien und der Slowakei jeweils eine andere Software verwenden, scheint ein konzertierter Hackerangriff ebenfalls unwahrscheinlich.

Laut der Zeitung „Die Presse“ wurde die Störquelle bereits identifiziert:
„Inzwischen haben wir die Ursache für das Verschwinden der Flugzeuge im Norden Italiens und im Westen Deutschlands lokalisiert“, sagt ein Informant der „Presse“, der Zugang zu Informationen der europäischen Flugsicherung hat. Seinen Angaben nach war die Quelle der Störung militärischen Ursprungs. Am 5. Juni soll es ein AWACS-Aufklärungsflugzeug in Italien gewesen sein, von dem die alles verschluckenden Signale ausgingen.
Quelle: http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/3820276/Nato-stort-Flugverkehr-uber-Osterreich?from=suche.intern.portal

Der zeitliche Rahmen würde zumindest passen. In der Öffentlichkeit eher weniger bekannt ist die Tatsache, dass seit 2010 von den USA in Europa die Übung „Saber Strike“ (Säbelrasseln) abgehalten wird. Der Name ist Programm. Derzeit wird in den Ländern des Baltikums diese Übung bis 20. Juni durchgeführt. Interessant ist, dass in diesem Jahr in jedes Land des Baltikums sowie nach Polen etwa einen Monat früher jeweils 150 Fallschirmjäger geschickt wurden. Das Ziel dieser Manöver ist offiziell das Einüben des Zusammenwirkens der Landstreitkräfte mit Truppen der USA in Europa. Im Pressedienst des Hauptstabes der Verteidigungskräfte Estlands wird mitgeteilt, dass an der Übung rund 2.000 Soldaten aus den Ländern des Baltikums, den USA, Dänemark, Norwegen, Finnland und Deutschland teilnehmen. In diesem Jahr ist Lettland das Gastgeberland. Früher nahm auch Russland an diesen Manövern teil, aber die nordatlantische Allianz setzte im April ihre militärische und zivile Zusammenarbeit mit Russland wegen der Krim Krise aus. Niemand wird daran zweifeln, dass dies unter dem Druck der USA geschah.

Aufgrund dieser Tatsachen muß man zu der Schlussfolgerung kommen, dass die USA die NATO dazu nutzt, künftig auch bisher neutrale europäische Staaten zu ihren eigenen politischen Zwecken zu missbrauchen. Übungen zur Provokation werden immer näher an Russlands Grenzen geführt und anschließend legitimiert. Dies ist auch der lange Traum der USA. Für den Fall des bewaffneten Angriffs auf eines der Mitglieder verpflichtet der NATO Vertrag die übrigen Mitgliedstaaten zur sogenannten kollektiven Selbstverteidigung.

Russland wird somit gezwungen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Parallel mit den NATO Übungen werden zur Zeit russische Militärmanöver in der Region Kaliningrad durchgeführt. Die Zahl der Soldaten und der Militärtechnik welche dort im Einsatz ist kann etwa mit den NATO Übungen verglichen werden.

Sollte sich bei den Radarausfällen der Verdacht auf eine militärische Panne erhärten, müsste dies normalerweise ernsthafte Konsequenzen haben. (Gefährdung des zivilen Luftverkehrs, LuftVO). Da aber Deutschland nach wie vor ein von den USA besetztes Land ist kann man davon ausgehen, dass hier nicht weiter nachgefragt werden darf. Die NATO zeigt sich daher auch naturgemäß bedeckt. „Wir diskutieren unsere Möglichkeiten der elektronischen Kriegsführung grundsätzlich nicht in der Öffentlichkeit“, so ein ranghoher Militär.

Oder anders gesagt:
Kollateralschäden müssen demnach in Kauf genommen werden.

Quelle:
http://www.aerotelegraph.com/flugsicherung-oesterreich-deutschland-zwei-mal-ausfall-verdacht-nato-stoerung
http://www.aco.nato.int/nato-joins-exercise-saber-strike-2014-in-the-baltics.aspx
http://www.eur.army.mil/jmtc/combinedResolve.html

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s