Krieg in Donbass


krieg in donbass

Lediglich von heftigen Gefechten, eskalierender Gewalt oder Armee-Offensive (lt. ARD) in der Ost Ukraine wird in den deutschen Staatsmedien gesprochen. Um es deutlich zu sagen: Dort ist, mit freundlicher Unterstützung der EU, jetzt nun offiziell der Krieg ausgebrochen. Alleine gestern gab es bereits über 100 Tote inklusive Opfern der Zivilbevölkerung. Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama gratulierten dem Unternehmer Poroschenko telefonisch zu seinem Wahlsieg. Einen ersten Eindruck, wie der Schokoladenprinz Poroschenko künftig aus Blut Schokolade machen möchte, zeigen erste Bilder des gestrigen Tages.

Hierbei handelt es sich leider noch um die “harmlosen” Bilder.
Das dies nur der Anfang ist wird auf Seiten wie SaveDonbassPeople deutlich:
https://www.facebook.com/hashtag/savedonbasspeople

Damit die westliche Öffentlichkeit von solchen Nachrichten nicht gestört und beunruhigt wird, hat die hochgelobte demokratische Übergangsregierung in Kiew zwei LiveNews Journalisten festgenommen, in einem Erdloch inhaftiert und mit dem Tode bedroht. Sie sollten ihre Kleidung und Schuhe ausziehen, damit sie nicht mit Blut beschmutzt werden, wenn sie im Morgengrauen erschossen würden. Die mittlerweile freigelassenen Journalisten berichten in einer ersten Pressekonferenz von ihren Erlebnissen.

krieg in donbass

Die Pressekonferenz von RT Network wurde nachfolgend ins Deutsche übersetzt.

Original Video
http://rt.com/news/161372-russian-journalists-detention-lifenews/
Zwei russische Journalisten wurden in der Ukraine für mehrere Tage festgehalten. Über ihre Köpfe wurden Säcke gezogen und mit Händen und Beinen gefesselt. Ihr Leben wurde bedroht. Es begann, als sich die beiden in Richtung des Flugafens in der Nähe von Kramatorsk bewegten. Sie wollten mit Einheimischen sprechen, nachdem ukrainische Kräfte das Gebiet zunächst verlassen hatten.

In der Nähe des Flughafens wurden wir mit vorgehaltener Waffe von ukrainischen „Strafverfolgern“ festgehalten. Wir hoben unsere Hände und haben geschrien „Wir sind Journalisten”, sagte Kameramann Saichenko. Über 12 Personen sprangen aus zwei gepanzerten Fahrzeugen und eröffneten das Feuer über die Köpfe der Journalisten. Sie wurden umzingelt, durchsucht und in gepanzerte Fahrzeuge geschoben. Die Militärs nahmen ihnen auch ihre Ausrüstung und Habseligkeiten ab. Ihnen wurden keine Gründe für ihre Inhaftierung genannt, stattdessen wurden sie nur mit Maschinengewehren bedroht.

“Wir haben ihnen gesagt, daß wir Journalisten sind und keine Waffen haben. Und daß wir in offizieller Mission von unserer Redaktion unterwegs sind. Aber sie waren davon nicht überzeugt. In weniger als einer Stunde wurden wir in Fahrzeuge geschoben und zu Helikoptern auf einem Feld gebracht. Als wir dort ankamen, wurden wir gezwungen unsere Köpfe in Bodennähe zu halten und niemanden in die Gesichter zu sehen. Als wir fragten, ob wir jemanden anrufen können wurden wir geschlagen.“

Die Journalisten wurde zunächst auch keine Nahrung gegeben, nur etwas Wasser für die Nacht.

Während sie auf den Hubschrauber warteten, wurde ihnen eine MANPAD [Einmann-Flugabwehr-Lenkwaffe] gezeigt. Ihnen wurde gesagt, sie sind Russen und das ist eine russische Waffe. Als sie die Journalisten in den Hubschrauber geladen haben, nahmen sie auch diese Waffe mit. Alle Militärs haben sich davon überzeugt, daß die Journalisten Separatisten und Terroristen sind. Während der anschließenden Vernehmung verwendeten sie eine Art „Salbe“, die angeblich zu einem gewissen Ergebnis führen sollte.

„Als es kein Ergebnis gab wurden sie wütend“, sagte Sidyakin. „Die Wachen sagten uns, daß wir nach der Dämmerung sowieso erschossen werden. Sie fragten uns ob sie unsere Kleidung haben können, solange sie noch sauber ist“, sagte Saichenko.

Die Journalisten sagten weiterhin, daß die Militärs wollten, dass sie zugeben, dass es ihre Waffe war.

“Sie haben versucht uns zu zwingen, zu gestehen, daß es unsere MANPAD ist. Wir haben weder Waffen noch Munition, da dies unserem Beruf widerspricht”, sagte Sidyakin.

Auf die Frage, welchem Typ von Militärs sie während ihrer Haft begegneten betonten sie, dass dort verschiedene unterschiedliche Personen anwesend waren.

“Es gab viele Söldner. Es gab Leute in Uniformen, untypisch für die Ukraine. Sie hatten Anweisung mit niemanden zu sprechen. Es bleibt uns ein Rätsel, wer sie waren. Es waren viele Leute im westlichen Stil und ihr Verhalten war seltsam. Alleine schon die Tatsache, daß sie nicht reden durften.”

Saichenko bemerkte weiterhin, daß seiner Meinung nach die ukrainische Armee eine getrennte Struktur hat.

krieg donbass

Freilassung der Journalisten

“Nachdem wir einige Zeit in der ukrainischen Armee verbracht haben hatten wir verstanden, daß dies ein geteilter Körper ist. Viele Wehrpflichtige, einschließlich denen die uns bewacht haben, beschwerten sich, daß sie noch nicht entlassen worden sind. Sie beschwerten sich auch über die Qualität der Lebensmittel”, sagte Saichenko. “Einer der Männer sagte uns, daß er jetzt versteht, daß er gefangen wurde…“

Ihre Hände waren auf dem Rücken gefesselt, ihre Beine waren abgeklebt und Säcke wurden ihnen über den Kopf gezogen. Die Säcke wurden am Hals zugeklebt. So war es kaum möglich, zu atmen.

Mein Zustand war nahe am Wahnsinn, mir war sehr schlecht. Ich wurde einige Male am Kopf getroffen und in die Leiste getreten.“ Saichenko sagte auch, daß es trotz des Hasses aber immer noch Hoffnung gab.

“Wir waren von Hass umgeben. Unsere Wachen glaubten, daß wir Terroristen sind. Mir wurde gesagt, daß ich auf die Toilette genommen und erschossen werde, weil ich angeblich auf der Flucht sei. Aber trotz allem verstanden wir auch, dass für uns gekämpft wurde und unsere Situation bekannt werden würde. Wir waren sicher, daß Präsident Putin für uns kämpfen würde.”

Die Vorwürfe des illegalen Transports von Waffen und der Unterstützung des Terrorismus gegen die russischen Journalisten sind “Unsinn und Delirium,” sagte Präsident Putin. Er sagte weiter, die Situation ist “inakzeptabel” und gab die Warnung an Kiew, dieses Vorgehen gegen die Journalisten werde die künftige Beziehung von Moskau mit den „neuen ukrainischen Behörden“beeinflussen.

Nach Informationen von LifeNews haben Gesandte des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow die Verhandlungen zur Freilassung geführt. Diese Information wurde aber aus Sicherheitsgründen bis zur endgültigen Freilassung zurückgehalten.

Poroschenko kündigte zudem an, den bisherigen Regierungschef Arseni Jazenjuk im Amt behalten zu wollen. Die gesamte Regierung solle ihre Arbeit fortsetzen, sagte der Wahlsieger vor Journalisten. Jazenjuk arbeite bislang hervorragend. “Es gibt keine Pläne ihn auszutauschen.” Eine Zusammenarbeit mit „Separatisten“ lehnt er ab. Zur Erinnerung: Separatisten sind die kleine Minderheit, die den Anschluß an Russland anstelle der EU / USA suchen.

In dem Zusammenhang ist es interessant, dass in Wikipedia seit wenigen Tagen der Begriff Separatist nicht mehr aufrufbar ist und direkt auf Sezession weitergeleitet wird.

Quelle
http://rt.com/news/161372-russian-journalists-detention-lifenews/
http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-russland126.html

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